Augenlasern: Risiken & Nebenwirkungen

Das Augenlasern oder die Linsenimplantation birgt, wie bei allen operativen Eingriffen, potenzielle Risiken und Nebenwirkungen. Allerdings können einige dieser Risiken durch eine angemessene Beratung und Auswahl der richtigen Methode oder Augenlaserklinik minimiert werden. Daher ist es wichtig, einen erfahrenen Operateur im Bereich der refraktiven Chirurgie zu finden, der eine ausreichende Anzahl von Operationen durchgeführt hat, um eine angemessene und sichere Behandlung zu gewährleisten.
Zusätzlich sollte die Klinik alle Qualitäts- und Hygienestandards erfüllen. Im Beratungsgespräch sollte der Operateur auch von sich aus alle Risiken und Nebenwirkungen der Augenlaser-Operation aufzeigen und erklären. Eine Zusammenfassung der Wahrscheinlichkeit von Komplikationen beim Augenlasern finden Sie hier.
Die richtige Augenlaser-Methode finden
Um das Risiko von Nebenwirkungen und Komplikationen bei einer Augenlaserbehandlung auszuschließen, ist eine sorgfältige Voruntersuchung durch einen Augenspezialisten unerlässlich. Erkrankungen des Auges und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten können dazu führen, dass ein Laser- oder Linseneingriff nicht empfehlenswert ist.
Die Voruntersuchung beinhaltet die Untersuchung der Hornhautdicke sowie möglicher Störungen oder Erkrankungen. Das Alter des Patienten kann auch eine Rolle spielen, insbesondere bei altersbedingten Sehfehlern wie Altersweitsichtigkeit oder Grauem Star. Generell wird eine Augenlaseroperation in der Regel nur bis zum Alter von 60 Jahren empfohlen.
Je nach Eignung der Augen wird der Arzt eine geeignete Augenlasermethode oder eine Linsenimplantation empfehlen. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jede Methode für jeden Patienten geeignet ist. Patienten sollten sich über die verschiedenen Optionen des Eingriffs aufklären lassen, um das Risiko von Nebenwirkungen und Komplikationen bei einer Augenlaserbehandlung zu minimieren.
Methodenspezifische Risiken beim Augenlasern
Je nach Art des Augenlaser-Verfahrens können spezifische Risiken auftreten, die jedoch äußerst selten auftreten und in der Regel von kurzer Dauer sind, ohne dauerhafte Schäden zu hinterlassen. Es wird angenommen, dass das Risiko von Nebenwirkungen mit höheren Dioptrienwerten steigt. Dennoch verläuft der Großteil der Behandlungen ohne Komplikationen.
Die häufigsten Nebenwirkungen nach einer Augenlaser-Operation sind:
In der Regel heilen diese Beschwerden von selbst oder können durch verschriebene Augentropfen behandelt werden. Während der Nachuntersuchungen wird der Heilungsprozess der Hornhaut überwacht und gegebenenfalls behandelt. Es ist daher sehr wichtig, diese Termine wahrzunehmen, da Verunreinigungen an den Wundrändern oder unter dem Flap auftreten können, die das Risiko einer Infektion erhöhen. Bei einigen Patienten kann es nach dem Eingriff zu einem leichten Verlust des Kontrastsinns kommen.

Es kann sehr selten vorkommen, dass eine Laseroperation am Auge zu einer Über- oder Unterkorrektur der Sehkraft führt, die einen weiteren Eingriff (Re-LASIK) notwendig macht. Manchmal kann es auch vorübergehend zu einer Überkorrektur kommen, wenn sich das Auge an die neue Sehkraft gewöhnt. Da es keine Langzeitstudien zu den verschiedenen Methoden des Augenlaserns gibt, ist es nicht bekannt, ob und wie stark sich der Operationserfolg nach mehreren Jahrzehnten zurückbilden kann.
Wenn die Korrektur der Fehlsichtigkeit an beiden Augen an unterschiedlichen Tagen durchgeführt wird, können in der Zwischenzeit Schwindel oder Doppelbilder auftreten. Diese Nebenwirkungen verschwinden jedoch, sobald das zweite Auge behandelt wurde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Risiko einer Augenlaserbehandlung durchaus einschätzbar ist. Es ist ratsam, verschiedene Anbieter zu sichten und einen qualifizierten Spezialisten zu wählen. Im Beratungsgespräch sollten alle Fragen geklärt und gemeinsam mit dem Arzt die geeignete Behandlungsmethode ausgewählt werden. Nach dem Eingriff sind regelmäßige Nachuntersuchungen und die Befolgung der Anweisungen des Arztes wichtig, um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten.
