Augenkrankheiten in Verbindung mit Diabetes mellitus

Diabetes-Patienten können häufig unter Augenbeschwerden und -erkrankungen leiden, die bei unzureichender Behandlung zu schwerwiegenden Komplikationen und sogar Sehbeeinträchtigungen oder Blindheit führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Diabetes-Patienten ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen.
Augenerkrankungen bei Diabetes mellitus
Zu den häufigsten Augenerkrankungen bei Diabetes mellitus zählen
Obwohl die ersten beiden Erkrankungen oft mit Diabetes in Verbindung gebracht werden, kann Katarakt auch bei Patienten ohne Diabetes auftreten. Es handelt sich dabei um eine altersbedingte Trübung der natürlichen Linse, die bei gesunden Menschen in der Regel um das 60. Lebensjahr auftritt.
Diabetes Augenlasern
Um Augenerkrankungen aufgrund von Diabetes mellitus zu behandeln, wird eine Lasertherapie eingesetzt, um die betroffenen Blutgefäße in der Netzhaut zu verkleinern und das Risiko des Sehverlustes zu reduzieren. Eine ähnliche Methode wird auch zur Behandlung von Makulaödemen eingesetzt, indem der Laser verwendet wird, um beschädigte Blutgefäße zu schließen und den Fortschritt der Krankheit zu verlangsamen oder zu stoppen.
Die Behandlung von Katarakten ist mittlerweile ein häufig durchgeführter chirurgischer Eingriff in Deutschland. Unter örtlicher Betäubung wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Es gibt verschiedene Arten von Linsen (Monofokal, Multifokal), aber es ist ratsam, sich vor dem Eingriff bei der Krankenkasse zu informieren, welche Behandlung übernommen wird. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Monofokallinse, die für das Fernsehen geeignet ist, jedoch müssen Patienten für das Lesen oder Arbeiten am Computer eine Brille tragen. Alternativ können Patienten eine Multifokallinse wählen, die für das Sehen in der Nähe und Ferne geeignet ist, oder eine trifokale Linse, die auch das Sehen in mittlerer Entfernung ermöglicht.
