Polizeidienst: Augen lasern lassen

Um im Polizeidienst erfolgreich zu sein, ist es von großer Bedeutung, eine gute Sehkraft zu haben, selbst wenn keine Sehhilfe zur Verfügung steht. Aus diesem Grund gibt es Mindestanforderungen für die Sehfähigkeit von Bewerbern. Wenn man unter 20 Jahren alt ist, muss man ohne Sehhilfe eine Sehstärke von mindestens 50 Prozent haben, während es ab dem 20. Lebensjahr nicht weniger als 30 Prozent sein dürfen. Die Bewertung ohne Sehhilfe ist entscheidend, da Polizeibeamte im Einsatz ihre Brille oft verlieren können, insbesondere bei körperlichen Auseinandersetzungen. Es ist verboten, Kontaktlinsen zu tragen, da diese im Falle von Reizgasexposition zu schweren Komplikationen führen können. Allerdings gibt es eine Alternative zur Brille, nämlich das Augenlasern, das für den Polizeidienst geeignet ist.

Augenlasern im Polizeidienst: Anforderungen

Für das Augenlasern im Polizeidienst gelten je nach Bundesland unterschiedliche Anforderungen, die von den entsprechenden Behörden festgelegt werden. Es ist daher ratsam, sich bei Interesse an derartigen Informationen direkt an den zuständigen Einstellungsberater zu wenden. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Wahl der geeigneten Augenlasermethode für den Polizeidienst, und in einigen Bundesländern wird auch darauf geachtet, wie lange die Operation bereits zurückliegt.

augen lasern

Bei der Augenlaser-Behandlung im Polizeidienst wird grundsätzlich zwischen der PRK und LASIK sowie LASEK und Femto-LASIK unterschieden. Einige Bundesländer schreiben vor, dass ausschließlich die PRK oder LASEK angewendet werden dürfen, da bei diesen Methoden die oberste Schicht der Hornhaut entfernt wird und nach der Behandlung nachwächst.

Im Gegensatz dazu wird bei der LASIK und Femto-LASIK eine dünne Lamelle in der Hornhaut präpariert, die nach dem Lasern zurückgeklappt wird. Dieser Flap kann bei körperlicher Gewaltanwendung im Polizeidienst nachteilig sein, da er sich lösen kann.

Trotz dieser möglichen Nachteile gibt es auch Vorteile bei der LASIK und Femto-LASIK, da die Patienten oft schon direkt nach der Operation oder am Folgetag eine verbesserte Sehkraft haben. Im Gegensatz dazu benötigen Patienten nach einer PRK oder LASEK oft mehrere Wochen, um ihre gewünschte Sehstärke zu erreichen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Patienten eine Augenlaser-Behandlung mit Wellenfrontoptimierung in Erwägung ziehen sollten, um ein noch besseres Ergebnis nach der Operation zu erzielen.

Neben der gewählten Methode spielt auch die Frist zwischen der Augenlaser-Behandlung und dem Dienstantritt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen das Augenlasern im Polizeidienst. Manche Bundesländer verlangen, dass mindestens ein Jahr zwischen der Operation und dem Dienstantritt liegt, während andere Bundesländer ein Jahr als Mindestfrist zwischen der Augenlaser-Behandlung und der Bewerbung setzen. Daher müssen Anwärter frühzeitig entscheiden, wann sie den Polizeidienst antreten möchten und entsprechend ihre Augenlaser-Behandlung planen.

Als Alternative zum Augenlasern bietet sich auch eine Linsenimplantation an. Auch hier ist es wichtig, vorher beim Einstellungsberater nachzufragen, um sicherzustellen, dass diese Behandlungsoption den Anforderungen des Polizeidienstes entspricht.